Er muss durch die vier Nachbardörfer reiten und im letzten in der Dorfwirtschaft einen Trunk zu sich nehmen. Erst dann darf er nach Effingen zurückkehren. Unterdessen rennt der „Frühling“ zu Fuss zwischen den Eierreihen das Dorf hinauf, hebt eines der beiden letzten Eier auf, eilt zur Wanne zurück und wirft es aus kurzer Distanz hinein. So rennt er hin und her, wobei die Strecke immer kürzer wird.
Gleichzeitig toben Natur- und Waldgeister sowie verschiedene Figuren in menschlicher Gestalt (z.B. Straumuni, der Hobelspänler oder der Schnäggehüsler) die Strasse auf und ab. Die bunte Schar wird begleitet von den Vertretern der öffentlichen Ordnung und Moral - dem Eierpolizischt und dem Eierpfarrer.
Die Rückkehr des Reiters wird vom Publikum freudig zur Kenntnis genommen. Eine geschickte Regie im Hintergrund sorgt dafür, dass der Reiter einige Minuten zu spät eintrifft. Versöhnt reichten sich die beiden Gegner die Hand. Der Winter muss seine Niederlage anerkennen, der Frühling kann den endgültigen Sieg feiern. Anschliessend folgt die Eierpredigt des Eierpfarrers und der urchige „Eiertätsch“ (Eier gegeneinander schlagen) in den Dorfwirtschaften.
|
InfoBox
|