St. Martinskirche Rheinfelden
Geschichte
Die Erstkonstruktion der Kirche geht auf das frühe 11. Jahrhundert zurück. Urkundlich erwähnt wurde die Kirche erstmals 1146, damals verfügte sie bereits über einen Kappellentrakt oder ein Seitenschiff. Im Jahre 1228 erfolgte mit Genehmigung von Bischof Heinrich von Basel die Gründung des Chorherrenstifts St. Martin, der mit zunehmendem Wachstum Anlass zu weiteren Umbauarbeiten gab.
Bauliche Instabilitäten waren der Grund zum Neubau der Kirche anfangs des 14. Jahrhunderts. Abgesehen von wenigen Veränderungen blieb die Kirche danach im Wesentlichen bis heute so erhalten. Umfassende Renovierungen fanden 1770 (Barockisierung) sowie 1888 (hauptsächlich Arbeiten an Fenster und Böden) statt.
Beschreibung
Auch „Schatzkammer des Fricktals“ genannt, beherbergt die St. Martinskirche Werke einheimischer Künstler in einer Konzentration, wie Sie sonst in keinem anderen Sakralbau zu finden sind. Zu nennen sind beispielsweise Franz Fidel Bröchin (Wand- und Deckengemälde), Michael Ackli (Chorgestühl) oder auch Hans Freitag (Bildhauer und Altarbildhauer), der in einheimischer Schnitzertradition z.B. die Figur des Heiligen Sebastian im Altar geschaffen hat. Die Stukkaturen, welche die Kirche heute prägen, stammen jedoch von Johann Martin Fröwis, einem ursprünglichen Voralberger, und entstanden während der grossen Renovierung zwischen 1769 und 1772.
Lage
Die St. Martinskirche ist im westlichen Teil der Altstadt, im Herzen von Rheinfelden gelegen.
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InfoBox
Die Kirche ist ausserhalb von Gottesdiensten, Konzerten und ähnlichen Anlässen öffentlich zugänglich.
Geführter Besuch im Rahmen einer Stadtbesichtigung möglich (mind. 15 Personen). Nähere Infos bei Tourismus Rheinfelden.
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