Aare, Limmat, Reuss und Rhein.
Seine weitläufigen Flusslandschaften
machen den Aargau zu
einem eigentlichen Wasserkanton.
Bereits im 13. Jahrhundert
wurden erste Wasserräder gebaut,
um Mühlen, Sägereien oder
Spinnereien anzutreiben.
Heute ist die Wasserkraft die
wichtigste erneuerbare Energiequelle.
Im Jahr 2007 wurden rund
16 % des Aargauer Strombedarfs
über Strom aus Wasserkraft abgedeckt.
Eines dieser Kraftwerke
ist das Flusskraftwerk Bremgarten-Bruggmühle.
Wasserkraft seit 1281 Bereits im Jahr 1281 trieben Wasserräder am Standort Bruggmühle die Stadtmühle an. Rund 700 Jahre später wurde in der Anlage erstmals elektrische Ener- gie erzeugt und für die Stadtbeleuchtung sowie den Betrieb einer Trinkwasserpumpe genutzt. Seit 1998 wird die Energie im neu erstellten Kraftwerk produziert, das alte Werk steht Besuchern als Museum offen.
Die Technologie kurz erklärt Mit den beiden Streichwehren wird die Reuss im Einlaufkanal aufgestaut und ein mittleres Gefälle von 2m erstellt. Der Rückstau des Wassers reicht maximal bis zum Kraftwerk Bremgarten- Zufikon (700 m flussaufwärts). Im Maschinenhaus sind der Synchron-Generator die Rohrturbine mit Kegelradgetriebe und die Steuerung installiert. Das Kraftwerk arbeitet vollautomatisch und die Zu- oder Abschaltung erfolgt je nach Wasserangebot. Neben dem Kraftwerk liegt die Trafo-Station. Hier wird die erzeugte Energie direkt in das 16- kV-Netz der AEW Energie AG eingespeist.
InfoBox
Besichtigung Für private Gruppen und Schüler kann der Besuch des Museums mit einer Besichtigung des Kleinwasserkraftwerkes kombiniert werden. Eine schriftliche Voranmeldung ist nötig.